Die Geburtsstunden des Historikers

Am 15.02.2018 wurde unser neustes Projekt „Der Historiker und seine Rätselhafte Erbschaft“ (GC7GPRJ) gepublisht. Die erste Idee entstand Ende des Jahres 2016.

In Weilburg an der Lahn gibt es eine alte, entweihte Kirche.  Diese wurde vor etlichen Jahren bereits zu einem Geschäftshaus umgebaut. Im Keller soll es noch vergitterte Zellen (zwischenzeitlich diente sie auch als Gefängnis) geben.

Seit einigen Jahren steht dieses Gebäude nun völlig leer und für unser angedachtes Projekt war dies genau das richtige.

Die Story von „Jack the Ripper“ schwebte in unseren Gedanken und auch die ein oder andere Idee für eine schöne Stage war gedanklich schon fertig.

Bezüglich der Location vereinbarten wir mit dem damaligen Bürgermeister der Stadt Weilburg im Januar 2017 einen Termin. Dieser wusste zu dieser Zeit aber nicht mal was Geocaching ist.

Also wurde eine Mappe zusammengestellt, mit ein paar Listings und Logs von unseren Caches, sowie einer Zusammenfassung in der wir Geocaching in Kurzform erklärten.

Der Bürgermeister war von Anfang von der Idee, einen neuen Cache in Weilburg zu platzieren, begeistert.

Die Story von „Jack the Ripper“ behielten wir aber erstmal für uns, denn welcher Bürgermeister möchte schon einen Massenmörder in seiner Stadt haben?!

Wobei die Stadt Weilburg, so klein sie auch sein mag, Deutsche Geschichte geschrieben hat:

In Weilburg wurde um 881 n.Ch, König Konrad geboren. König Konrad gilt als erster Deutscher König.

Der Parlamentspräsident „Heinrich von Gagern“ besuchte das Gymnasium Philippinum in Weilburg und auch die spätere RAF Terroristin, Ulrike Meinhof ging auf das Weilburger Philippinum Gymnasium.

Jack the Ripper, hätte sich hier also auch gut gemacht.

Als wir bei unserem Gespräch das Gebäude mit der Kirche erwähnten, machte sich eine erste Enttäuschung breit. Der Bürgermeister berichtete, dass die Stadt an dem Gebäude zwar interessiert sei, dieses aber nicht der Stadt gehören würde. Das Gebäude sei einer Erbengemeinschaft mit ca. 30 Angehörigen und bis diese eine Einigung erzielen, würde wahrscheinlich noch viel Wasser die Lahn herunterfließen.

Aber er hätte da eventuell eine andere Location für uns.

Bei dieser Location, wurden wir hellhörig!

Unser Interesse war geweckt, es gab jedoch noch ein Problem:

Besucher müssen Eintritt zahlen und Groundspeak lässt Caches, die Eintritt kosten nur unter bestimmten Voraussetzungen zu.  Der Bürgermeister versprach uns, dass wir hierfür eine Lösung finden werden und er sich bei uns melden werde.

Zunächst wurde die Location, die wir zwar kannten, nochmals begutachtet.

Dann das Fazit: Ja, hier ließe sich was draus machen.

Es vergingen einige Wochen und die Wahl des Bürgermeisters der Stadt Weilburg stand an, wobei der jetzige Bürgermeister nicht zu einer Wiederwahl antrat. Bei einer Nachfrage versicherte er uns aber, dass er uns nicht vergessen hatte und es weiterleiten würde.

Nun verging wieder einige Zeit. Der Bürgermeister hatte während seiner letzten Amtstage die Sachen zwar weitergeleitet, dort blieben sie jedoch wegen eines Missverständnisses liegen.

Ein Bekannter, brachte dann wieder Bewegung ins Spiel, sodass wir Anfang August direkt mit dem Verantwortlichen der Location reden konnten.

Auch dieser war von unserem Vorhaben begeistert.

Zunächst stand aber erstmal unser Urlaub an. Tja und im Anschluss keimte durch bestimmte Umstände eine enorme Demotivation auf.

Hätten wir jetzt unsererseits noch keine weiteren Absprachen getroffen, so wäre dieser Cache vermutlich nicht entstanden.

Aber wir hatten nun mal was versprochen und dies gilt es zu halten.

Also wurde der Hintern zusammengekniffen und das Projekt weiter in Angriff genommen.

Bei den weiteren Vorbereitungen fiel dann auch die Entscheidung: „Jack the Ripper“ wird es vorerst nicht geben. Für diese Story hat hier irgendwas gefehlt. Vielleicht war es auch der Umstand, dass es in einem öffentlichen Bereich spielt und man sich zu sehr hätte einschränken müssen.

Jedenfalls geisterten dem Piraten schon seit seiner Kindheit „Die Drei Fragezeichen“ im Kopf herum. Von der Piratin kam aber allerdings nie mehr als ein „Augen verdrehen“ zu diesem Kult.

Die Hörspielfolge 17 war für ein Msytery-Geocache genau das Richtige.

In dieser Folge „Die drei Fragezeichen und die gefährliche Erbschaft“, sollen die drei Detektive einen Fall lösen, wo durch ein Testament verkündet wird, dass die Erbschaft an jenen geht, die im Stande sind die Rätsel zu lösen.

Ein „Drei Fragezeichen ???“ Cache sollte es nicht werden, denn davon gibt es schon genügend. Bei dem Cache „Der Historiker und seine rätselhafte Erbschaft“ spielen die drei Detektive Justus, Peter und Bob auch keine Rolle.

Lediglich die Idee mit dem Testament wurde übernommen.

Bei weiteren Besuchen der Location, bei denen uns so weit es ging, freie Hand bei der Auswahl der Stages, Installationen und Platzierung der einzelnen Stationen gelassen wurde, keimte auch die Motivation wieder auf. Einen weiteren Motivationsschub gab es durch ein bestimmtes Mitwirken von Toni vom „Team Lockentoni“ und Ronny „Der Helfer“.

Wie schon erwähnt, handelt es sich bei unserem Cache um einen Mystery. Die D/T-Wertung des gesamten Caches haben wir auf faire D3,5 und T2,5 gesetzt.

Eine Kalenderanmeldung war leider unumgänglich und man sollte zwischen 2,5 und 5 Stunden einplanen.

Wobei wir durch die Beta-Tester, denen wir hier nochmal herzlich danken möchten, festgestellt haben, dass man zu zweit wesentlich länger benötigt als zu dritt oder viert.

Viel mehr wollen wir zu den Einzelheiten des Caches gar nicht sagen, schließlich möchten wir Euch ja nicht die Spannung und den Spaß nehmen.

Vielleicht noch eines, wer es ganz und gar nicht mag, in der Öffentlichkeit oder unter Beobachtung zu Cachen, der sollte lieber auf Konrads Erbe verzichten, denn hier könnt ihr jederzeit auf andere Leute und Besucher treffen. Zu bestimmten Zeiten werden es auch nicht wenige sein.

Die Mitarbeiter, denen wir hier nochmals unseren Dank für die hervorragende Zusammenarbeit aussprechen möchten, wissen natürlich alle Bescheid, stehen aber zu keiner Zeit als Joker zur Verfügung. Diesen benötigt ihr aber laut den ersten Logs auch nicht.

Wir zitieren mal aus einem Log an dieser Stelle: Alles ist prima zu lösen, TJ oder Hilfe irgendeiner Art, ist absolut nicht erforderlich. Man muss nur gut aufpassen …

Elena & Meik von den Finkenpiraten

 

 

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Der Teufelsberg

Die ehemalige Radarstation auf dem Teufelsberg befindet sich im Berliner Grunewald.
In den Zeiten des kalten Krieges wurde die Abhörstation von den Amerikanern genutzt.
Heute faszinieren die Gebäude durch ihren Verfall und der Nutzung verschiedener Künstler.
Gerade Graffiti-Interessierte werden hier auf ihre Kosten kommen.
Die Gebäude gleichem einem Lost Place, verlassen sind sie jedoch nicht, da sich das Gelände in Privatbesitz befindet und für Führungen sowie verschiedene Veranstaltungen genutzt wird.
Einen besonderen Geocache, der beispielsweise über das Gelände führt, gibt es dort leider nicht.
Hinter dem Gelände kann man zwar den Tradi "Die alte Abhörstation" GC2NMFP finden und von Außen einen tollen Blick auf einen der Türme werfen, doch uns waren die 7,- € Eintritt wert, um sich das Gelände genauer anzusehen.
Ein Führung haben wir nicht gebucht, sondern das Areal auf eigenen Faust erkundet.
Es stehen dort so gut wie alle Gebäude offen und können betreten werden.
Von den Veranstaltern wird außerdem an verschiedenen Stellen Essen und Trinken angeboten.
Nach einigen Stunden hatten wir so einiges Interessantes gesehen und auch das ein oder andere schöne Foto im Kasten.

Wir finden der Teufelsberg ist auf jeden Fall ein Besuch wert.

Bilder


Pirate make Legends Geocoin

Vor einiger Zeit wurden auch wir mit  der Coins-Sucht infiziert. Seit dem konnten wir einige schöne Stücke in unserer Sammlung aufnehmen.

Irgendwann spielt man dann mit dem Gedanken, selbst eine Geocoin zu entwerfen. Dieses Vorhaben konnten wir jetzt in die Tat umsetzen.

Es handelt sich dabei um die „Die Pirate make Legend Geocoin“.

Es wird insgesamt 7 Editionen geben.

Fünf Shop-Versionen, die es beim Cache-Corner geben wird und zwei Versionen, die es über uns gibt.

Bereits am letzten Wochenende, am 24. & 25 Juni, gab es auf dem Event in Alsdorf, am Stand vom Cache-Corner einige der Shop-Editionen.
Der offizielle Shop-Verkauf wird nach unserem Wissensstand Anfang Juli stattfinden.

Es sind folgende Editionen erhältlich

Shop-Versionen:
– Indian Cyclone LE 75
– Siberian Tornado LE 75
– Atlantic Hurricane LE 75
– Caribbian Thunderstorm LE 75
– Desert Twister LE 75

Unsere Editionen:
– Arctic Blizzard AE 50
– Tropical Taifun PE 50 (Personal Edition)

 

Verkaufsstart der Shop Editionen wird Sonntag der 02.07.2017 sein:

Pirate Make Legends Geocoin