135 Kilo Munition gefunden

Im letzten Jahr mussten wir für eine ganze Weile unseren Cache „Grimms Erben“ deaktivieren, da in dem Waldstück, in dem sich einige Stationen des Cache befanden,  Munition gefunden wurde.

Während der Kampfmittelräumdienst das Waldstück nach Sprengmitteln absuchte,  wurde dieser für Sparziergänger und somit auch für Geocacher gesperrt.

Als wir von der Suche erfuhren, setzten wir uns mit den Mitarbeitern in Verbindung und informierten sie darüber,  dass sich einige Stationen unseres Multis  in dem Waldstück befinden. Es war ein toller und netter Kontakt und die Mitarbeiter freuten sich darüber,  dass wir sie aufgesucht hatten.

Sie berichteten, dass sie bei ihrer Arbeit immer mal wieder auf Geocaches stoßen und es ihre Arbeit erheblich erleichtert, wenn die Caches äußerlich einen Sichtbaren Hinweis hätten. Unsere Stationen waren ausreichend als Geocache erkennbar und sämtliche Stationen konnten wir während der Sucharbeiten vor Ort belassen.

Eine Stage wurde von den Mitarbeitern wegen Bergungsarbeiten um einige Meter bestens verlegt. Da mussten wir selbst erst mal einige Zeit suchen, so vorzüglich war dieser getarnt.

Der Kampfmittelräumdienst ist jetzt schon seit einigen Monaten mit ihrer Arbeit fertig und die Örtliche Presse hat letzte Woche einen Bericht über die gefundene Munition in der Zeitung veröffentlicht.
Diesen Bericht möchten wir euch nicht vorenthalten:

Weilburger Tageblatt vom 8. November 2018

Munition Windhof

Gute Nachricht für Spaziergänger: Das Waldstück am Windhof ist wieder freigegeben. Die Suche nach Kampfmitteln ist nun offiziell abgeschlossen, das Ergebnis liegt vor. 135,42 Kilogramm Munition sind auf dem Areal gefunden worden.

Dem Abschlussbericht zufolge sind 17 Granaten sowie weitere Munitionsteile verteilt in dem Waldstück gefunden worden, erklärt Jürgen Stroh, zuständiger Bereichsleiter bei Hessen Forst.

Während der Großteil der gefunde

nen Munition von der beauftragten Spezialfirma OBK aus Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern) zur Entschärfung und Entsorgung nach Lauterbach im Vogelsberg transportiert wurde, mussten zwei Granaten vor Ort im Wald gesprengt werden. Deren Zünder waren durchgerostet, ein Transport wäre zu gefährlich gewesen, führt der Bereichsleiter aus. Die Experten für Kampfmittelräumung hätten die Granaten in dicken Metallkesseln im Boden kontrolliert gesprengt.

Der überwiegende Teil der gefundenen Munitionsreste sei noch scharf gewesen, wenn auch zum Teil korrodiert, und habe sich meist etwa 30 Zentimeter tief im Erdboden befunden, sagt Stroh und fügt an: „Da hätte jederzeit etwas hochgehen können.“

Auslöser für die Kampfmittelsuche war, dass Kinder im April 2017 in dem Waldstück eine 7,5-Zentimeter-Panzergranate gefunden und mitgenommen hatten. Der Fund wurde bei der Polizei gemeldet und der Kampfmittelräumdienst des zuständigen Regierungspräsidiums Darmstadt eingeschaltet. Wie Stroh weiter erklärt, wurde daraufhin ein Teststreifen untersucht und dabei festgestellt, dass das Gelände als munitionsverseucht einzustufen ist.

Im Mai dieses Jahres rückten dann die Experten zur Kampfmittelsuche an. Dass dies relativ schnell ging, sei dem Landesbetrieb Hessen Forst zu verdanken, sagt Stroh. Der habe Druck gemacht. Denn das Waldstück sei von Spaziergängern und Joggern stark frequentiert.

Die Munitionsreste stammen vermutlich aus der Zeit kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, erklärt Werner Wernecke, der Leiter des Forstamts Weilburg. Eine Luftaufnahme des Waldes zeige ein Grabensystem. Wernecke geht davon aus, dass das Gelände den Charakter eines Standortübungsplatzes hatte und die Gräben für das Training der in Weilburg untergebrachten Soldaten angelegt worden waren.

Das Jagdschloss Windhof diente von 1927 bis 1934 als Landschulheim, wurde dann zwei Jahre saniert und anschließend von der Wehrmacht als militärische Unterkunft genutzt.

Die Kampfmittelexperten waren insgesamt 30 Arbeitstage in Weilburg im Einsatz, jeweils mit sechs bis acht Mitarbeitern. 5,5 Hektar wurden in dieser Zeit mit Metallsonden Stück für Stück abgegangen. Dabei fand die Firma neben der Munition jede Menge Metallmüll, wie Stroh erklärt. Coladosen, alte Emaille-Kochtöpfe und Kanaldeckel wurden beispielsweise aus dem Erdreich geholt und dann von der Stadt Weilburg entsorgt.

Die Kampfmittelräumung schlägt bei Hessen Forst mit einem höheren fünfstelligen Betrag zu Buche, erklärt Stroh. Wernecke hatte bereits im Frühjahr von 80 000 Euro gesprochen und nun hinzugefügt, dass sich die Ausgaben in diesem Bereich bewegen werden.

Wernecke zeigt sich enttäuscht: „Unsere Hinweise wurden trotz der Gefahr schlichtweg nicht ernst genommen“

„Wir sind froh, dass die Verkehrssicherheit wieder hergestellt ist“, sagt der Forstamtsleiter. Es sei zweifelsohne der am stärksten belaufene Waldbereich nahe der Stadt.

Wernecke und Stroh dankten den Waldbesuchern, die sich den Einschränkungen gefügt haben. Allerdings habe es auch Besucher gegeben, die die Absperrbänder und Warntafeln während der Kampfmittelräumung missachtet oder gar zerstört haben. „Unsere Hinweise wurden trotz der Gefahr schlichtweg nicht ernst genommen“, meint der Forstamtschef. Und sein Kollege Stroh hält fest: „Die Sperrung war nicht durchsetzbar.“

Das Waldstück am Windhof ist nun sicher und wieder für Spaziergänger freigegeben. Dass sich an anderer Stelle in Weilburg noch Munitionsreste aus Kriegszeiten im Boden befinden, schließen die beiden Hessen-Forst-Mitarbeiter nicht aus. Ihr Appell: „Wer etwas Verdächtiges sieht, sollte es nicht angreifen, sondern direkt die Polizei alarmieren.“

https://www.mittelhessen.de/lokales/region-limburg-weilburg_artikel,-135-Kilo-Munition-gefunden-_arid,1434953.html

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Die Geburtsstunden des Historikers

Am 15.02.2018 wurde unser neustes Projekt „Der Historiker und seine Rätselhafte Erbschaft“ (GC7GPRJ) gepublisht. Die erste Idee entstand Ende des Jahres 2016.

In Weilburg an der Lahn gibt es eine alte, entweihte Kirche.  Diese wurde vor etlichen Jahren bereits zu einem Geschäftshaus umgebaut. Im Keller soll es noch vergitterte Zellen (zwischenzeitlich diente sie auch als Gefängnis) geben.

Seit einigen Jahren steht dieses Gebäude nun völlig leer und für unser angedachtes Projekt war dies genau das richtige.

Die Story von „Jack the Ripper“ schwebte in unseren Gedanken und auch die ein oder andere Idee für eine schöne Stage war gedanklich schon fertig.

Bezüglich der Location vereinbarten wir mit dem damaligen Bürgermeister der Stadt Weilburg im Januar 2017 einen Termin. Dieser wusste zu dieser Zeit aber nicht mal was Geocaching ist.

Also wurde eine Mappe zusammengestellt, mit ein paar Listings und Logs von unseren Caches, sowie einer Zusammenfassung in der wir Geocaching in Kurzform erklärten.

Der Bürgermeister war von Anfang von der Idee, einen neuen Cache in Weilburg zu platzieren, begeistert.

Die Story von „Jack the Ripper“ behielten wir aber erstmal für uns, denn welcher Bürgermeister möchte schon einen Massenmörder in seiner Stadt haben?!

Wobei die Stadt Weilburg, so klein sie auch sein mag, Deutsche Geschichte geschrieben hat:

In Weilburg wurde um 881 n.Ch, König Konrad geboren. König Konrad gilt als erster Deutscher König.

Der Parlamentspräsident „Heinrich von Gagern“ besuchte das Gymnasium Philippinum in Weilburg und auch die spätere RAF Terroristin, Ulrike Meinhof ging auf das Weilburger Philippinum Gymnasium.

Jack the Ripper, hätte sich hier also auch gut gemacht.

Als wir bei unserem Gespräch das Gebäude mit der Kirche erwähnten, machte sich eine erste Enttäuschung breit. Der Bürgermeister berichtete, dass die Stadt an dem Gebäude zwar interessiert sei, dieses aber nicht der Stadt gehören würde. Das Gebäude sei einer Erbengemeinschaft mit ca. 30 Angehörigen und bis diese eine Einigung erzielen, würde wahrscheinlich noch viel Wasser die Lahn herunterfließen.

Aber er hätte da eventuell eine andere Location für uns.

Bei dieser Location, wurden wir hellhörig!

Unser Interesse war geweckt, es gab jedoch noch ein Problem:

Besucher müssen Eintritt zahlen und Groundspeak lässt Caches, die Eintritt kosten nur unter bestimmten Voraussetzungen zu.  Der Bürgermeister versprach uns, dass wir hierfür eine Lösung finden werden und er sich bei uns melden werde.

Zunächst wurde die Location, die wir zwar kannten, nochmals begutachtet.

Dann das Fazit: Ja, hier ließe sich was draus machen.

Es vergingen einige Wochen und die Wahl des Bürgermeisters der Stadt Weilburg stand an, wobei der jetzige Bürgermeister nicht zu einer Wiederwahl antrat. Bei einer Nachfrage versicherte er uns aber, dass er uns nicht vergessen hatte und es weiterleiten würde.

Nun verging wieder einige Zeit. Der Bürgermeister hatte während seiner letzten Amtstage die Sachen zwar weitergeleitet, dort blieben sie jedoch wegen eines Missverständnisses liegen.

Ein Bekannter, brachte dann wieder Bewegung ins Spiel, sodass wir Anfang August direkt mit dem Verantwortlichen der Location reden konnten.

Auch dieser war von unserem Vorhaben begeistert.

Zunächst stand aber erstmal unser Urlaub an. Tja und im Anschluss keimte durch bestimmte Umstände eine enorme Demotivation auf.

Hätten wir jetzt unsererseits noch keine weiteren Absprachen getroffen, so wäre dieser Cache vermutlich nicht entstanden.

Aber wir hatten nun mal was versprochen und dies gilt es zu halten.

Also wurde der Hintern zusammengekniffen und das Projekt weiter in Angriff genommen.

Bei den weiteren Vorbereitungen fiel dann auch die Entscheidung: „Jack the Ripper“ wird es vorerst nicht geben. Für diese Story hat hier irgendwas gefehlt. Vielleicht war es auch der Umstand, dass es in einem öffentlichen Bereich spielt und man sich zu sehr hätte einschränken müssen.

Jedenfalls geisterten dem Piraten schon seit seiner Kindheit „Die Drei Fragezeichen“ im Kopf herum. Von der Piratin kam aber allerdings nie mehr als ein „Augen verdrehen“ zu diesem Kult.

Die Hörspielfolge 17 war für ein Msytery-Geocache genau das Richtige.

In dieser Folge „Die drei Fragezeichen und die gefährliche Erbschaft“, sollen die drei Detektive einen Fall lösen, wo durch ein Testament verkündet wird, dass die Erbschaft an jenen geht, die im Stande sind die Rätsel zu lösen.

Ein „Drei Fragezeichen ???“ Cache sollte es nicht werden, denn davon gibt es schon genügend. Bei dem Cache „Der Historiker und seine rätselhafte Erbschaft“ spielen die drei Detektive Justus, Peter und Bob auch keine Rolle.

Lediglich die Idee mit dem Testament wurde übernommen.

Bei weiteren Besuchen der Location, bei denen uns so weit es ging, freie Hand bei der Auswahl der Stages, Installationen und Platzierung der einzelnen Stationen gelassen wurde, keimte auch die Motivation wieder auf. Einen weiteren Motivationsschub gab es durch ein bestimmtes Mitwirken von Toni vom „Team Lockentoni“ und Ronny „Der Helfer“.

Wie schon erwähnt, handelt es sich bei unserem Cache um einen Mystery. Die D/T-Wertung des gesamten Caches haben wir auf faire D3,5 und T2,5 gesetzt.

Eine Kalenderanmeldung war leider unumgänglich und man sollte zwischen 2,5 und 5 Stunden einplanen.

Wobei wir durch die Beta-Tester, denen wir hier nochmal herzlich danken möchten, festgestellt haben, dass man zu zweit wesentlich länger benötigt als zu dritt oder viert.

Viel mehr wollen wir zu den Einzelheiten des Caches gar nicht sagen, schließlich möchten wir Euch ja nicht die Spannung und den Spaß nehmen.

Vielleicht noch eines, wer es ganz und gar nicht mag, in der Öffentlichkeit oder unter Beobachtung zu Cachen, der sollte lieber auf Konrads Erbe verzichten, denn hier könnt ihr jederzeit auf andere Leute und Besucher treffen. Zu bestimmten Zeiten werden es auch nicht wenige sein.

Die Mitarbeiter, denen wir hier nochmals unseren Dank für die hervorragende Zusammenarbeit aussprechen möchten, wissen natürlich alle Bescheid, stehen aber zu keiner Zeit als Joker zur Verfügung. Diesen benötigt ihr aber laut den ersten Logs auch nicht.

Wir zitieren mal aus einem Log an dieser Stelle: Alles ist prima zu lösen, TJ oder Hilfe irgendeiner Art, ist absolut nicht erforderlich. Man muss nur gut aufpassen …

Elena & Meik von den Finkenpiraten

 

 

Die Story von einem Stück (zu) aufreizendem Edelmetall – Die Akte 69 Coin

Seit letztem Wochenende gibt es nun auch eine Akte 69 Geocoin zu unserem gleichnamigen Cache „Akte 69 – ungeklärt“.

Die Idee, eine Coin zu diesem Cache zu fertigen hatten wir schon länger und dabei auch eine gewisse Vorstellung, was die Coin zum Ausdruck bringen sollte.

Die Coin sollte optisch die Story der Akte 69 widerspiegeln.

Wir dachten uns schon von Anfang an, dass wir mit  unseren Vorstellungen bei Groundspeak an die Grenzen stoßen würden, Sex ist dort ja ein Tabu-Thema.

In Melsungen, auf dem Geocoinfestival, sprachen wir mit unserem Vorhaben die Mietzecacherin an, da wir sie als Coindesignerin schätzen und sie auf Grund ihrer Erfahrungen genau die Richtige für unser Coin-Projekt zu sein schien.
In einer ruhigen Minuten konnten wir ihr, unsere Vorstellungen zur Coin, durch ein paar Skizzen und einem kurzen Bericht über den Inhalt des Caches (Akte 69), näher bringen. Wir konnten sie für unser Vorhaben gewinnen. wobei sie wohl noch nicht wusste, worauf sie sich hier eingelassen hatte…

Ideen zur Darstellung

Einige Zeit später kam dann das erste Artwork von der Mietze, von dem wir sofort hellauf begeistert waren. Die Frontseite zeigte unseren Kommissar Spürcop, in dessen Rolle die Cacher schlüpfen, um den Akte-Fall aufzuklären und die Rückseite zeigte unsere Olga Strapsig, dessen Verschwinden es bei dem Cache aufzuklären gilt.

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Doch bei Annie, die bei Groundspeak auch für die Genehmigung der Coins zuständig ist, gingen bei dem Motiv offensichtlich alle Alarm-Glocken an. Sie erklärte, dass  Geocaching ein familienfreundliches Hobby sei und könne aus diesem Grund ein Motiv mit einer so aufreizenden Dame auf einer Coin nicht zulassen. Eltern kämen in Erklärungsnot, wenn ihre Kinder eine solche Coin in einem Cache finden oder auf einem Event sehen würden.

Schade, dabei wäre dieses Motiv perfekt für die Akte-Coin gewesen. Wir waren dann schon etwas enttäuscht, denn dieses Motiv wäre echt der Hammer gewesen. Aber es machte sich auch Humor breit. Wir witzelten, ob wir vielleicht die Antenne vom Groundspeak Frosch „Signal“ zwischen den Beinen auftauchen lassen sollten, Signals Status-Symbol darf ja schließlich nicht verdeckt sein.

Im Gegensatz zu uns, ließ sich die Mietze nicht entmutigen und veränderte die Pose der Dame ein wenig. Die Beine wurden etwas geschlossen, vielleicht waren die Amis mit dieser Pose ja einverstanden, auch wenn dort offensichtlich doch der Storch die Kinder bringt.

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Auch mit dieser Pose war unsere Olga Strapsig gut getroffen, doch laut Annie immer noch nicht Kindgerecht. Nun hatte uns wieder mal der Mut verlassen und es machte sich auch etwas Frust breit. Wir hätten Olga vermutlich ein paar Einschusslöcher verpassen sollen und mit Waffen und Bomben vom Tabu-Thema Sex abzulenken. Bei Gewalt und Waffen sind die auf der anderen Seite des Teichs ja recht offen.

Fast waren wir dran, das Thema Akte 69 Coin an die Strapse zu hängen.

Wir befanden uns gerade im Urlaub und wurden beim Wandeln durch die Städte hier & da mit aufreizenden Werbebilder konfrontiert. In Amerika, herrscht vermutlich in solchen Städten ein Kinderverbot oder es gibt Zwangsaugenbinden für die Kids. Auch der Sexualkundeunterricht heißt da wohl Märchenstunde.

Werbebilder Stadt

Dort scheint Coca Cola offensichtlich nicht wegen des hohen Zuckergehalts & Koffeins ungeeignet für Kinder zu sein, sondern eher wegen ihrer aufreizenden Werbung.

Cola

Wir überlegten dann gemeinsam mit der Mietze, wie wir unsere Coin trotzdem in die Tat umsetzen könnten. Eine reine Sissi-Coin wollten wir nicht, die Cacher sollten schon erkennen können, welchen Inhalt unsere Akte 69 hat.

Wenig später kam dann ein schöner Entwurf von der Mietze, mit dem sich auch Groundspeak zufrieden geben könnte. Auf unseren Wunsch hin, änderte die Mietze auch noch ein wenig die Pose, da wir doch etwas mehr Brust sehen wollten. Mit diesem Motiv konnte sich auch Annie anfreunden. Und die Mietze machte sich fleißig an das fertige Artwork.

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Bei der Farbgestaltung waren wir schnell auf einem Nenner und so lagen wenig später zwei tolle Artwork der Akte 69 Geocoin vor.

Wir finden, dass wir hier einen guten Mittelweg gefunden haben um Groundspeak auf der einen Seite und unserem Cache Akte 69 auf der anderen Seite, ansatzweise gerecht zu werden.

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Nun wurde nach einem Produzenten gesucht und wer wäre für diese Coin nicht besser geeignet, als die Lostplaces4theKingz. Denn sie hatten ja, durch ihren jährlichen Lost Place Wettbewerb, bei dem auch die Akte 69 Teilnehmer war und im Jahr 2016, den Wettbewerb für sich entscheiden konnte, eine Gewisse Mitschuld, dass es diesen Cache überhaupt gibt.

Die Zusammenarbeit mit Daniel von den Kingz, mit dem wir sowieso ein sehr gutes freundschaftliches Verhältnis pflegen, war einfach perfekt und hätte nicht besser sein können.  Daniel nahm sich viel Zeit und erklärte uns noch so einiges, was bei der Produktion von Coins relevant ist. Für uns war das Neuland und mit so manchen Fachausdrücken wie Soft- oder Hard Enamel und den Unterschieden zwischen der Messing und Zink-Legierung, konnten wir erstmal nichts anfangen. Hierüber wurden wir bestens aufgeklärt und am Ende konnte alles genau nach unseren Wünschen umgesetzt werden. Wir wurden stets über den aktuellen Produktionsverlauf auf dem Laufenden gehalten, bis es hieß schließlich hieß – Die Coins sind auf dem Weg zu euch.

Am Samstag trafen die Coins bei uns ein. Aufgeregt und voller Freude hielten wir die beiden Stücke voller Stolz in den Händen. Wir waren wirklich überwältigt, die Qualität stimmt und die Farben, einfach berauschend. Das war wirklich ein tolles Gefühl diese Coins in den Händen zu halten.

Am Sonntagabend, den 10.09.2017, konnten wir dann euphorisch auf Facebook unsere Akte 69-Geocoin präsentieren. Zuvor mussten aber noch die passende Namen zur jeweiligen Edition her.

Wir entschieden uns bei der XLE 50 Variante auf Grund der schwarzen Kleidung für „Lack & Leder“ und bei der RE-Version für den auch passenden Name „Wollust“. Wir denken die Namen sprechen für sich und deuten auch ein wenig daraufhin, was einem bei dem Cache Akte 69 – ungeklärt, erwarten könnte. Ob dem so ist, werdet ihr vor Ort erfahren.

Die Coin sollte aber nicht nur was für Coinsammler sein, sondern soll vielmehr auch jenen Cachern dienen, die sich eine Erinnerung von dem Cache mit nach Hause nehmen wollen.

Die Coin „Lack & Leder“ in der XLE 50 Edition, gab es nur im Set zusammen mit der RE Editon „Wollust“ für 40,- €.

Die „Wollust“ RE Edition gibt es als Einzelcoin für 17,- €,   plus Versand.

Schon kurz nach Veröffentlichung waren die auf Facebook angebotenen „Lack & Leder“ Editionen (Set) ausverkauft, womit wir überhaupt nicht gerechnet hatten.

Die RE „Wollust“ Edition haben wir noch vorrätig.

Bei Interesse schreibt uns einfach unter „Akte-Coin@finkenpiraten.de“ an.

Akte 69 Lack & Leder Coin ausverkauft

Akte 69-Wollust Coin

Als letztes möchten wir uns hier nochmal bei Melli (Mietzecacherin) und Daniel von den LostPlaces4theKingz, für ihren perfekten und auch zeitaufwendigen Job bedanken.  Wir können und werden Euch uneingeschränkt weiterempfehlen.

Vielen Dank

Meik und Elena (Finkenpiraten)

Der Teufelsberg

Die ehemalige Radarstation auf dem Teufelsberg befindet sich im Berliner Grunewald.
In den Zeiten des kalten Krieges wurde die Abhörstation von den Amerikanern genutzt.
Heute faszinieren die Gebäude durch ihren Verfall und der Nutzung verschiedener Künstler.
Gerade Graffiti-Interessierte werden hier auf ihre Kosten kommen.
Die Gebäude gleichem einem Lost Place, verlassen sind sie jedoch nicht, da sich das Gelände in Privatbesitz befindet und für Führungen sowie verschiedene Veranstaltungen genutzt wird.
Einen besonderen Geocache, der beispielsweise über das Gelände führt, gibt es dort leider nicht.
Hinter dem Gelände kann man zwar den Tradi "Die alte Abhörstation" GC2NMFP finden und von Außen einen tollen Blick auf einen der Türme werfen, doch uns waren die 7,- € Eintritt wert, um sich das Gelände genauer anzusehen.
Ein Führung haben wir nicht gebucht, sondern das Areal auf eigenen Faust erkundet.
Es stehen dort so gut wie alle Gebäude offen und können betreten werden.
Von den Veranstaltern wird außerdem an verschiedenen Stellen Essen und Trinken angeboten.
Nach einigen Stunden hatten wir so einiges Interessantes gesehen und auch das ein oder andere schöne Foto im Kasten.

Wir finden der Teufelsberg ist auf jeden Fall ein Besuch wert.

Bilder


Pfadfinder beim Geocaching

Um der Pfadfindergruppe des DPSG Weilburg, genauer den Isslys (13-16 Jährige) das Geocachen etwas näher zubringen, verabredeten wir uns, zusammen mit deren Leitern, zu einem gemeinsamen „Geocachingausflug“.

Die Pfadfinder hatten Geocaching bereits einmal in ihrer wöchentlichen Gruppenstunde ausprobiert, jedoch war man damals nicht erfolgreich gewesen.

Bevor die Suche los ging, wurde der Gruppe zunächst erläutert, was es für verschiedene Cachearten und Behältergrößen es gibt und vor allem, wie mit den einzelnen Stationen und Verstecken umzugehen ist.

Besonders die Themen „Unauffälliges Verhalten“ und der „Umgang mit den Caches“ war uns wichtig.

Wir hatten für die Gruppe einen kleinen und nicht zu schwierigen Stadtmulti (Residenzstadt Weilburg) mit der Schwierigkeitsstufen T1,5 und D1,5 herausgesucht.  Hierbei konnten sie den Umgang mit den GPS-Geräten lernen und gleichzeitig wurde ihnen noch etwas über die Weilburger Stadtgeschichte erläutert.

Die Pfadfinder meisterten die einzelnen Stationen mit Bravour und konnten am Ende punktgenau das Finale finden.

Am Ende bekamen wir eine positive Resonanz und allen hatte es mächtig Spaß gemacht, sodass noch am gleichen Abend ein weiterer Geocaching-Ausflug geplant wurde.

Diesmal wird es etwas schwieriger und anspruchsvoller. Es geht in ein märchenhaften Wald, wo es am Ende ein spannendes Finale vorzufinden gibt.

Einen Bericht in der Zeitung gibt es hier:

Pfadfinder beim Geocaching

Pirate make Legends Geocoin

Vor einiger Zeit wurden auch wir mit  der Coins-Sucht infiziert. Seit dem konnten wir einige schöne Stücke in unserer Sammlung aufnehmen.

Irgendwann spielt man dann mit dem Gedanken, selbst eine Geocoin zu entwerfen. Dieses Vorhaben konnten wir jetzt in die Tat umsetzen.

Es handelt sich dabei um die „Die Pirate make Legend Geocoin“.

Es wird insgesamt 7 Editionen geben.

Fünf Shop-Versionen, die es beim Cache-Corner geben wird und zwei Versionen, die es über uns gibt.

Bereits am letzten Wochenende, am 24. & 25 Juni, gab es auf dem Event in Alsdorf, am Stand vom Cache-Corner einige der Shop-Editionen.
Der offizielle Shop-Verkauf wird nach unserem Wissensstand Anfang Juli stattfinden.

Es sind folgende Editionen erhältlich

Shop-Versionen:
– Indian Cyclone LE 75
– Siberian Tornado LE 75
– Atlantic Hurricane LE 75
– Caribbian Thunderstorm LE 75
– Desert Twister LE 75

Unsere Editionen:
– Arctic Blizzard AE 50
– Tropical Taifun PE 50 (Personal Edition)

 

Verkaufsstart der Shop Editionen wird Sonntag der 02.07.2017 sein:

Pirate Make Legends Geocoin

 

Wir stellen uns vor.

Wir, die Finkenpiraten (Elena und Meik) kommen aus Braunfels/Hessen und betreiben intensiv das Hobby Geocaching. Neben dem Cachen sammeln wir Geocoins und erkunden interessante Lost Places, auch wenn dort keine Dose zu finden ist.

Genau mit diesen Themen möchten wir unsere Seite schmücken.

Wir hoffen es gelingt uns, euch mit interessanten Beiträgen zu begeistern. Natürlich sind wir selbst über Anregungen, Tipps und Tricks dankbar und greifen eure Ideen gerne auf.